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Corona Lockdown und seine Folgen

Hard Facts zur Kurzarbeit

von Kathrin Weinelt | 11. November 2020

Die sogenannte Corona-Kurzarbeit III ging bereits mit

1. Oktober in die dritte Runde. Die Anfang November neu in Kraft getretenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Form des "Lockdown lights" sind nun aber ein weiterer harter Schlag für jene Branchen, die ohnehin schon seit März mit großen Umsatzrückgängen zu kämpfen haben: Tourismusbetriebe, Gaststätten und Fitnessstudios werden geschlossen, Veranstaltungen sind bis auf Weiters untersagt. Um die Arbeitslosigkeit in diesen Bereichen so gering wie möglich zu halten, wurde nun die Corona Kurzarbeit adaptiert.

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DIE ECKDATEN ZUR KURZARBEIT IM NOVEMBER IM ÜBERBLICK

DIE KURZARBEIT KANN RÜCKWIRKEND BEANTRAGT WERDEN

 

Die Kurzarbeit für den Monat November gilt ab 1.11. Man muss sie aber nicht schon am Monatsanfang beantragen, sondern die Kurzarbeit kann rückwirkend bis Freitag, 20.11.2020 eingreicht werden.

DIE ARBEITSZEIT KANN AUF 0% REDUZIERT WERDEN

Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (z. B. Gasthäuser, Hotels), können die Arbeitszeit im November 2020 bzw. für die Dauer des Lockdowns auf 0 Prozent senken. Dadurch ist auch eine Unterschreitung von den bisher notwendigen 30 bzw. 10 Prozent Arbeitsleistung zulässig.

 

SIE ERHALTEN ZWISCHEN 80 UND 90 PROZENT IHRES LETZTEN NETTOGEHLATS

Das Gehalt bekommen Sie weiterhin von Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin ausbezahlt. Die Arbeitgeber*innen erhalten im Gegenzug eine Förderung vom AMS, mit der die ausgefallenen Arbeitsstunden ersetzt werden. Das Gehalt ist unabhängig davon, wieviele Arbeitsstunden Sie tatsächlich leisten, sondern orieniert sich an Ihrem Einkommen vor der Kurzarbeit. Grundsätzlich gilt: Je geringer das Einkommen, desto mehr bekommen Sie während der Kurzarbeit ersetzt.

 

ENTFALLENES TRINKGELD WIRD PAUSCHAL ERSETZT

Betroffene Mitarbeiter*innen aus der Gastronomie oder dem Tourismus erhalten im November zusätzlich eine Einmalzahlung in der Höhe von 100€ vom AMS. Hier handelt es sich um eine Pauschale für entgangenes Trinkgeld.

KEINE AUSBILDUNGSPFLICHT FÜR LEHRLINGE

Für die Zeit des Lockdowns besteht für Lehrlinge in Kurzarbeit keine Ausbildungsverpflichtung.

KEINE WIRTSCHAFTLICHE BEGRÜNDUNG FÜR KURZARBEIT NOTWENDIG

Erleichterung auch für die Unternehmen: Firmen aus betroffenen Branachen oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragen, müssen nicht mehr begründen, warum Sie Kurzabeit in Anspruch nehmen. Sie benötigen daher auch keine Bestätigung eines Steuerberaters / einer Steuerberaterin.


 

Weitere Infos zu allen derzeit geltenden Richtlinien für Kurzarbeit finden Sie hier.

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